Österreichs teuer „erkaufter“ Lockdown

Für die ungeheure Neuverschuldung durch die von der Regierung beschlossenen Lockdown-Maßnahmen haften nicht die Politiker − sondern die Bevölkerung. Um nicht zunehmend vom finanziellen Bumerang getroffen zu werden, könnte man sich an Argentinien ein Beispiel nehmen.

Hierzu ein sehr gutes Video von kla.tv
https://www.kla.tv/_files/video.kla.tv/2020/12/17654/OesterreichsTeuerErkaufterLock_480p.webm
weiter gehts im Text …

Österreich ist seit 3.11.2020 in einem zweiten Lockdown. Schaut man sich die aktuelle Situation an, sieht man oberflächlich betrachtet ein Bild des Friedens und der Solidarität. Ein großer Teil der Bevölkerung ist bereit, wegen Corona alles vertrauensvoll über sich ergehen zu lassen. Die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen wird von weiten Teilen der Bevölkerung nicht in Frage gestellt und wenn, dann nur hinter vorgehaltener Hand.

Warum ist z.B. von Seiten der Gastronomie und der breiten Bevölkerung im Gegensatz zu Argentinien keine Empörung aufgrund der Lockdown-Maßnahmen zu verzeichnen? Ganz einfach – weil viele Gastronomen einen Großteil ihrer Verluste bezahlt bekommen:
1. Die Kosten für Kurzarbeit werden ersetzt.
2. Vier Tage nach der Bewilligung des Umsatzersatzes sind 80% des Nettoumsatzes auf dem Konto.
Betreffende freuen sich: „Ohne Arbeit verbleibt effektiv mehr als durch die Betriebseinnahme. Wieso soll ich mich aufregen?“ Zwei Bonuszahlungen der Regierung von jeweils 450 € für arbeitslose Bürger könnten auch ein Anreiz zum Stillhalten sein.

Die Regierung scheut augenscheinlich keine Kosten. Zu den Covid-19 Ausgaben der Regierung zählen Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss, Überbrückungsgarantien, Umsatzersatz, Härtefallfonds, kostenlose Covid-19 Massentests und die Gratisimpfungen, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht. Könnte die gutmütige österreichische Seele die damit verbundenen, Jahrzehnte dauernden, finanziellen Belastungen jedes Einzelnen abschätzen, müsste ein nicht verhallender Aufschrei landesweit stattfinden, denn: Kann sich Österreich einen solchen Lockdown überhaupt leisten?

Sehen wir uns doch mal an, was dies für den Finanzhaushalt Österreichs bedeutet: Die vielen staatlichen Hilfspakete und Maßnahmen wirken sich dramatisch auf die Staatsverschuldung aus. Allein für das Jahr 2020 ergibt sich eine Neuverschuldung von 40 Milliarden Euro. Für 2021 wurden bereits jetzt von der österreichischen Regierung 22,6 Milliarden Euro zusätzliche Schulden aufgrund der staatlichen Corona-Maßnahmen eingeplant. Das ergibt eine Erhöhung der Staatsschulden von 62,6 Milliarden Euro. Die Kosten und finanziellen Auswirkungen des zweiten Lockdowns sind noch gar nicht mit eingerechnet!

Vor diesem Hintergrund sollte sich jeder österreichische Bürger vor allem die Frage stellen: Wer soll das bezahlen???
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